Lernfelder

Modeschule

Modeprodukte gestalten

Um deine originellen modischen Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, reicht es nicht aus, Zeichnen und Nähen zu können. Dafür brauchst du handwerkliches Wissen und Können gleich einem Schneider. Und genau hier lernst du, wie du deine zeichnerischen Entwürfe "liest", daraus einen Schnitt entwickelst, wie du richtig Maß nimmst und dann mit diesem den Schnitt so ausarbeitest, bis er deiner Vorstellung entspricht. Egal ob Rock, Kleid, Mantel oder Hose.

Nach deiner Ausbildung wirst du diese, auch in den Details (Taschen, Kragen, Verschlüsse usw.), variantenreich konstruieren und in deinem eigenen Style umsetzen können. Bei meist lebhaften Anproben, Drapierungen und Modellpräsentationen schulst du dein Augenmaß und dein Schönheitsempfinden. Dies wiederum soll deine Phantasie und deinen schöpferischen Mut beflügeln, um dich zu einer außergewöhnlichen ZurSCHAUstellung deiner Kreationen zu inspirieren.

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Modeprodukte fertigen

Wie oft suchst du erfolglos ein tolles Kleid oder eine trendige Hose?

Zu oft?!

Wäre es dann nicht absolut irre, wenn du dir deine eigenen Kreationen auf den Leib schneidern könntest?

In diesem Lernfeld erfährst du, wie du z. B. auch einen Rock, eine Bluse oder einen Mantel nach Vorgabe von Modellen oder Details (Taschen, Bund, Reißverschluss, Kragen, modische Varianten) oder deiner Phantasie folgend konstruierst, zuschneidest und anfertigst. Dabei gilt es aber auch so "Banales" wie den Materialeinsatz zu kalkulieren, technologische Ablaufpläne zu erstellen und alles fachgerecht umzusetzen.

Auf dem Weg zu deinem Lieblingsstück lernst du, wie du perfekt per Hand oder Maschine nähst, applizierst und Bügel- und Fixiertechniken einsetzt. Gleichzeitig verstehst du immer besser, wie die von dir kundig ausgewählten Stoffe, Muster und Farben deiner "Schöpfung" Leben und Charme einhauchen.

Im Zusammenspiel aller Praxisteile gestaltest du letztlich deine eigene Mode.

P. S. Apropos Mode: Zahnspangen mögen für manche ja der letzte Schrei sein, aber Verbände an Fingern, Händen und Gesichtern haben sich noch nicht auf den Laufstegen durchgesetzt. Deswegen wird die Unfallverhütung gerade wegen der Arbeit mit Nadeln, Scheren und Maschinen hier nicht zu kurz kommen.

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Modegrafiken gestalten

Worum geht es in dem Lernfeld Modegrafiken gestalten?

Zunächst einmal geht es darum, dass du dein Gefühl für die Proportionen des menschlichen Körpers noch weiter entfaltest und darauf aufbauend attraktive und professionelle Figurinen und Bekleidungsstudien entwirfst.

Dabei sollst du anhand von Werkstatt-, Flach- und Präsentationszeichnungen das Reproduzieren von Mode erlernen bzw. verbessern. Dabei variieren die Darstellungs-techniken vom Zeichnen mittels Blei- bzw. Buntstift, mit Marker, Tusche/Feder/Fineliner und Kreiden bis hin zum Aquarellieren.

Inhaltlich stehen die Anatomie des menschlichen Körpers und dessen plastisch-räumliche Wirkung, das Figürliche Zeichnen, der Faltenwurf und Bekleidungsstudien im Mittelpunkt deines gestalterischen Schaffens. Dies wird mit den o. g. Techniken der Modegrafik verflochten und dann von dir in höchst inspirierenden und thematischen Aufgaben-stellungen in den Entwürfen von Modellen o. Kollektionen für ausgewählte Zielgruppen zusammengeführt und präsentiert.

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Technologie

Technologische Verfahren erkunden und anwenden

Wolle, Schottenkaro und Brokat - wer weiß nicht, was sich dahinter verbirgt.

Aber wie ist es mit Polyamid, Streichgarn, Monomeren, Köperbindung, amorphen Bereichen und und und...?

Wie "funktioniert" ein Stoff, damit er genauso weich fällt oder fest steht, bei Bewegungen weit schwingt oder körperbetont fließt, die Haut kühlt oder wärmt, sich kuschelig oder rau anfühlt, wie du es für deine Kreation vor deinem inneren Auge siehst. Dies lernst du in diesem Fach.

Vom textilen Rohstoff bis zur fertigen textilen Fläche ist es ein spannender Weg - beginnend mit der Gewinnung der Faser über die Garn-Erzeugung und die Flächen-technik bis hin zur Veredlung. Daraus ergibt sich für dich dein Verständnis für die Eigenschaften der Stoffe, das dir deine Auswahl für deine Modelle enorm erleichtern wird.

Exkursionen, z.B. in die Textil- und Gobelinmanufaktur Halle, stellen für dich eine direkte Verbindung zur Praxis her.

Und vielleicht gefällt dir das alles so gut, dass es dich zu einer Ausbildung als Textillaborant oder Textiltechniker animiert. Möglicherweise verführt es dich aber sogar zu einem Studium im Bereich Textiltechnologie oder Textilmanagement. In jedem Fall könnte es ein Weg in eine Zukunft mit vielfältigen beruflichen Chancen sein.

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Kunst- und Kostümgeschichte

Stellt euch vor, ihr geht auf eine "Expedition". Diese Reise trägt euch durch die Zeiten an abenteuerliche Orte, wo ihr berühmte alte, neue und jüngste Meister, ihre Werke und die Geschichten dahinter entdeckt. Doch nicht wie üblich die Malerei, Architektur und Bildhauerei sind das große Ziel.

Nein, euer Forschungsgebiet ist gewöhnlich (und) fesselnd zugleich: die Mode. Dabei werdet ihr viel Wissenswertes, Spannendes, Kurioses und Faszinierendes erfahren und viele eurer Fragen werden eine Antwort finden, wie z. B.: Was trug Siegfried am Leibe, als er gegen den Drachen kämpfte? Wieso trug man Schnabelschuhe, wo sie doch so unpraktisch waren? Wie war die Kleiderordnung der Stände? Was ist wirklich die Farbe der Könige? Welchen Sinn hatten Korsett und Tournüre? Zu welchem Anlass trägt man einen Tuxedo und woher kommt der Name? Warum waren Hosen und Minirock die Revolutionen in der Frauenmode des 20. Jahrhunderts? Und welche Kultur hat keinen Namen für "grün"? Zwischendurch finden "Abstecher" zu so wichtigen "Gestaden" statt, wie: Was ist Kunst? Was ist Mode? Wer entscheidet das? Welchen Zusammenhang gibt es mit der doppelten Bedeutung des Wortes "modern" als Eigenschaft, aber auch als Verfallsprozess? Ist Mode im Moment nur noch Wiederholung in immer kürzeren Abständen? Usw.

Zurück von dieser packenden Entdeckungsreise gilt es dann das Gewonnene und Erfahrene in konkreten Gestaltungsarbeiten zu reflektieren. Hier könnten bspw. mittels Illustrationen oder Collagen Kostümgeschichte(n) oder die Adressaten einzelner Mode-Epochen sichtbar gemacht werden. Dazu werden auch allgemeine Einblicke in prozessuale Strukturen der Gestaltung, wie Entwurfsablauf und -planung, Kreativitätstechniken etc. anschaulich vermittelt.

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Objekte künstlerisch darstellen und gestalten (Zeichnen)

Am Anfang ist...eine Idee...

  • Vielleicht erst vage und zart, bereit jederzeit zu entschwinden. Oder aber auch, selten genug, als blitzschnelle, sehr detaillierte Vision. Doch in fast jedem Fall ist es ein flüchtiger Moment, den es festzuhalten gilt.
  • Wie gut, wenn du dann dein Handwerk beherrschst und schnell eine Skizze oder gar eine ganze Folge davon zu Papier bringen und später zu einer Figurine entwickeln kannst.
  • Dieses Bild setzt dann nicht nur dich, sondern auch andere - etwaige Assistenten? - über deine Idee ins Bild. Es ist also Gedächtnisstütze, Inspirations- und Arbeitsgrundlage zugleich.
  • Daher lernst du bei uns, wie du deine Eingebungen darstellst, sie ausbaust und verfeinerst. Dazu ist es wichtig die Wahrnehmung und Analyse der uns umgebenden räumlichen Welt zeichnerisch zu schulen und zu durchdringen, z.B. mittels Naturstudium. Neben Studien zur menschlichen Anatomie spielen sowohl Pflanzendarstellungen als auch Stillleben eine wichtige Rolle.
  • Durch die Arbeit mit Farbe, Kontrasten und verschiedenen Techniken (z.B. Schraffuren, Aquarellieren, Collage) kannst du schließlich verschiedene Gestaltungsaufgaben akzentuiert und kreativ lösen.

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Werbemittel gestalten

Wie toll wäre es für dich, wenn du deinen Mode-Shoots den letzten Schliff verleihen könntest? Wie viel toller wäre es für dich, wenn du originelle Prospekte, Broschüren, Kataloge, Faltblätter sowie Plakate z. B. für deine Werbung selbst entwerfen und bewerkstelligen könntest? Und - wäre es nicht sogar am tollsten, wenn du auch noch deine Kollektion bzw. deine Modelle professionell u. a. auf deiner eigenen schicken Website, auf angesagten Designer-Portalen oder in sozialen Netzwerken digital, womöglich mit einem fabelhaften kleinen Film, präsentieren könntest?

Absolut toll?!

Dann ist dieses Fach genau das Richtige für dich. Hier lernst du von der Pike auf den sicheren Umgang mit den Anwenderprogrammen Adobe Photoshop und Adobe InDesign. Praxisnah und interessant werden geeignete Präsentationsideen für die modischen Kreationen ausgewählt, diskutiert und analog am Bildschirm verwirklicht.

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Marketing

"Kleider machen Leute und beide machen dich."

Dies könnte dein Motto als Designer/in sein, denn als solche(r) ist es nicht nur wichtig, neue Kollektionen zu kreieren, sondern auch zu wissen, wie man sie "an den Mann bzw. an die Frau bringt". Daher ist erfolgreiches Marketing unabdingbar. Doch wie funktioniert das?

Hier lernst du unter anderem, wie du ausgehend von den Ergebnissen der Marktforschung (Kundenbedürfnisse, aktuelle Trends, Konkurrenzsituation, Marktnischen usw.) dein Sortiment planen, entwickeln und dessen Attraktivität bewerten kannst. Du erfährst, wie du Preise kalkulierst, geeignete Vertriebswege (z. B. mittels Buzz-Marketing) findest und eine Werbekampagne gestaltest, die bei deiner Zielgruppe gut ankommt. Marketing ist allerdings viel mehr als nur Modeartikel "anzupreisen" und "zu Geld zu machen". Dazu gehören auch Einkaufs- und Verwaltungsprozesse sowie die Buchhaltung in einem Unternehmen. Du erfährst also, wie man nicht in die "roten Zahlen rutscht" und wie man mit Gewinn wirtschaftet. Dafür müssen die entsprechenden Vorhaben aber auch rationell "über die Bühne gebracht" werden, was eine genaue inhaltliche und zeitliche Planung, z. B. der Ressourcen und der Kapazitäten verlangt.

Schließlich sollst du der Lage sein, in Projekten originelle Geschäftsideen zu entwickeln und diese zielgerichtet in die Tat umzusetzen. Dies würde es dir z. B. später erleichtern, als Modeschöpfer/in mit deinem eigenen Label kreativ zu werden.

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Fotografie

Objekte fotografisch darstellen und gestalten

Als Grafik- und Modedesigner benötigst du bei der sich rasant entwickelnden modernen Kommunikations- und Medientechnologie vielfältige Kenntnisse auf dem Gebiet der Fotografie. Allerdings hat sich die visuelle Kommunikation in den letzten Jahren durch die digitale Fotografie fundamental verändert. Das macht sie und ihre enormen Möglichkeiten zu einem wichtigen Standbein in der Ausbildung.

Grundlegendes Wissen zum Aufbau und zur Funktionsweise moderner Fototechnik macht dich fit für die kreative Umsetzung von Bild-Ideen. Deshalb erarbeitest du dir hier mehr als nur elementare Kenntnisse und Fertigkeiten, die dich befähigen, ein fotografisches Projekt zu realisieren.

Die Vermittlung von technischem und künstlerisch-gestalterischem Wissen von der Fotografie bis hin zur Print-Ausgabe zieht sich wie ein "roter Faden" durch die zweijährige Ausbildung. Kern des praktischen Teils ist dabei die Arbeit mit der Spiegelreflexkamera. Du lernst, die unterschiedlichen Brennweiten mit ihren charakteristischen Perspektiven einzubinden, die Blende zur Gestaltung mit der Schärfentiefe kreativ zu nutzen und mit der Belichtungszeit zu hantieren. Außerdem gehst du mit den verschiedenen Dateiformaten, ihren Einsatzmöglichkeiten, mit Bildbearbeitungsprogrammen und dem Gebrauch von Bildsensoren auf Tuchfühlung. Mit so modernen Themen und Technologien wie die Makro-, HDR- oder digitale Panoramafotografie liegst du voll im Trend und deine Arbeiten sind en vogue.

In Workshops und Foto-Exkursionen vertiefst du dich in die Landschafts-, Porträt-, Mode-, Werbe- und Pressefotografie, sammelst eigene Erfahrungen in der Bildgestaltung und Bildästhetik und eignest dir so eine solide handwerkliche Basis an. Praxisnahe Aufgaben zur Anordnung eines Hauptmotivs, zur Erzeugung von Räumlichkeit durch Linienführung sowie zur Arbeit mit Licht (natürlichem und Atelierlicht) schulen dein fotografisches Sehen.

In anspruchsvollen Projekten, wie z. B. der Gestaltung von Plakaten, Jahreskalendern und Produktfotos sollst du dich und uns schließlich über dein fotografisches Können "ins Bild setzen".

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Deutsch

Neue Rechtschreibung?

He, da schreibt man doch so, wie man 's spricht. Ist doch ganz einfach!" Nun, wenn es so wäre, dann läse man in den Modezeitschriften und den Katalogen, bei "zalando", "ebay" usw. Folgendes: "Tschienos, Kahrdigäns und Bietsch-Währ im Kamuflahsch-Steil" Bis dato ist dieser Kelch an uns vorbei gegangen. Aber, wie lange noch? Liest man doch allenthalben von "Flohmärkten", "fähren Preisen", "fuselfreien Stoffen" und von "angajierten Gehhilfen" statt ebensolchen Mitarbeitern. Das ist als ob ein Verein für Blinde und Sehschwache zur ModenSchau ohne Moderation einladen würde. Falls du das komisch findest, dann geh' einen Schritt weiter und frag' dich, wie es dir ginge, sofern du einen Text mit solchen Fehlern veröffentlichen würdest.

Also, wie antwortest du auf die Frage: Ist es wichtig richtig zu schreiben? Ja? Und wie wäre es, wenn du auch noch tolle Texte, wie z. B. Modellbeschrei-bungen; Artikel, Slogans und Anzeigen über Mode, Einladungen und Moderationen verfassen könntest? Falls du in der Lage wärst, so klar, leben-dig, anschaulich, verständlich, knapp und doch angemessen zu formulieren, dass deine Adressaten sich von dir angesprochen fühlten, weil du mit deinen Worten ihr Interesse und mehr geweckt hast? Nun? Wäre es dir wichtig, so gut schreiben zu können? Ja? Wenn dem zweimal so ist, dann bist du in Deutsch bei uns richtig und gut.

Also, richtig gut! 

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Englisch

Dear English-Learner,

"Englisch? In Englisch war ich immer schlecht. Das konnte ich noch nie. Warum soll ich jetzt schon wieder Englisch lernen? Ich bin doch gar nicht sprachbegabt."

Mit dieser Frage kommen viele Schüler zu uns. Mal ganz ehrlich - so schwer ist das Fach doch überhaupt nicht. Wir begegnen der englischen Sprache überall im Alltag - beim Shopping im Supermarkt, beim Surfen im Internet, beim E-Mail-Schreiben, im Cinema und das geliebte Handy sagt auch dauernd: "The person you called, is not available." In Modezeitschriften und in der Werbung versteht man ja auch, worum es geht. In ferne Länder reisen, coole junge Leute kennen lernen, als Model bei der Fashion Week den Catwalk entlang laufen, ein Auslandspraktikum bei einem Designer in London oder New York machen oder sich einen tollen Job bei einem Modelabel im Ausland suchen - das ist doch der Traum vieler junger Menschen. Mit einem Lebenslauf und einer Bewerbung in Englisch in der Tasche könnt ihr eure Karriere im Ausland vorbereiten. Ihr könntet euch auch als Designer nach der Ausbildung selbstständig machen. In eurem Showroom könntet ihr dann ausländischen Kunden eure neuesten Designs in Englisch erklären oder sie könnten sie auch gleich online bestellen. Ein paar englische Fachvokabeln aus dem Bereich Mode und Textilindustrie solltet ihr vielleicht doch vorher noch lernen. Ich könnte euch ja helfen, dass ihr die Wörter richtig einsetzt und aussprecht. Auch ein bisschen Auffrischung der englischen Grammatik, Wortstellung, Fragebildung, die Zeiten und vor allem die Zahlen wären gar nicht schlecht. Der Kunde muss ja schließlich verstehen, was das neue Outfit kostet und wann das nächste Meeting ist. Ebenso könnt ihr auch lernen, eure letzten Modezeichnungen in Englisch zu beschreiben. Und - eine lustige Fashion Show mit englischer Moderation macht auf alle Fälle mehr Spaß als seitenwei-se unregelmäßige Verben zu pauken. Da verliert sich endlich die Angst vor dem Sprechen. Auch die Präsentationen eurer Mitschüler über die neuesten Modetrends und den coolen Designer aus Japan versteht ihr dann umso besser. Irgendwann ist jeder mit seiner Präsentation dran. Dann müsst ihr vielleicht vorher noch mal schnell in den Internet-Treff der Schule, wo ihr sicher noch ein paar englische Texte aus dem Netz fischen könnt. Vokabel-Probleme? Dafür gibt's ja noch den Translator oder ihr fragt einfach mich. Ich werde sie euch bestimmt verraten. Und solltet ihr nicht gleich euren "dream job" bekommen, dann könntet ihr eure Chancen durch das Fach-Abi für Gestaltung bei uns verbessern. Da habt ihr zwar mehr Englischstunden in der Woche, aber das ist jetzt "no problem" mehr, denn wir kennen uns ja schon.

Nun - wie viele englische Wörter hatte der Text und war das ein Problem? Ich freue mich auf unser gemeinsames Lernen.

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Sozialkunde

Fragt ihr euch auch manchmal, was da so vor sich geht in der Welt? Warum immer alle über alles reden und sich doch nichts ändert? Die einen fordern härtere Regel, die anderen mehr Freiheit - uns das manchmal in der gleichen Partei. Diese und andere Fragen, die euch bewegen könnten, stehen oft im Mittelpunkt des Fachs Sozialkunde.

Das Hauptaugenmerk allerdings liegt nun mehr auf Themen, die sich direkt um eure Zukunft als Kreative drehen. So werdet ihr rechtzeitig auf Fragen vorbereitet, die früher oder später auf euch zukommen: Wie sind meine Werke (die mir ja auch selbst am Herzen liegen) eigentlich geschützt? Ab wann kommen mir Urheberrecht und Markenschutz zugute? Worauf sollte ich achten, wenn ich im Internet vor großem Publikum Kostproben meiner Arbeit, z. B. in sozialen Netzwerken, vorstellen möchte? Oder andersherum: Was tun, wenn ich meine Präsentation im Netz mit Bildern aus fremder Quelle aufgepeppt habe, und plötzlich landet bei mir eine Abmahnung im E-Briefkasten? Neben solch' werkrechtlichen Fragen haben angehende Gestalter und Designer auch mit der Beschleunigung der Branche zu kämpfen, was zu immer mehr Problemen im Arbeitsrecht, der Altersvorsorge u. Ä. führt.

Wie bleibe ich also "mit der Nase im Wind" und habe so eher die Chance mich umzuorientieren? Vielleicht in die Selbständigkeit? Auch solche Alternativen sollen beleuchtet werden. Um euch aber nicht nur mit der Gesetzgebung zu "quälen", könnt ihr natürlich genauso selbstgewählte, euch auf den Nägeln brennende Themen einbringen und z. B. in einem Projekt unter die Lupe nehmen.

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Sport

Sport frei! So ist das Leben!

Wer von euch dachte, dies hätte er hinter sich, hat eben falsch gedacht. Wir könnten es nicht besser ausdrücken als ein User auf workout.de vor mittlerweile vier Jahren: "Die Fitness ist natürlich nur eine Ausdrucksform des komplexen Zusammenspiels von Körper, Geist und Seele.

Ich mache Sport, weil ich gerne einen gesunden Körper habe, aber auch weil der Sport mir oft hilft, zu mir selbst zu kommen, wenn ich nach einem langen und vollen Tag manchmal nicht mehr weiß, wohin mit den ganzen Gedanken." (tahobii) Wir teilen diese Erfahrung und sie ist aktueller denn je. In Gruppen - und in Einzeltrainings erlebt ihr wie schön schwierig es sein kann, "in einem Boot zu sitzen" oder ein Einzelkämpfer zu sein. In jedem Fall könnt ihr euch euren Rücken stärken, ob nun gegenseitig oder mittels Gerätetraining im Fitness-Studio oder in der Leichtathletik. Bei den Ballspielen (Fuß- und Volleyball) wiederum kommt es darauf an, am Ball zu bleiben, Steilvorlagen zu geben, keine Eigentore zu schießen, den längeren Atem zu haben, nicht ins Abseits zu geraten oder auf der Auswechselbank zu sitzen. Eben fast wie im Leben selbst. Aber eben nur fast, denn Fairness und Regeln sind im Sport oberstes Gebot und Verstößen wird die rote Karte gezeigt. Toll wäre es, wenn ihr auch der Regungslosigkeit in der Freizeit eine rote Karte zeigen würdet, denn:

"Wer rastet, der rostet. Und wer viel rastet, bei dem rieselt 's eben noch mehr!"

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