Lernfelder

Grafikdesign

Typografie/Layout

Hier lernst du im 1. Ausbildungsjahr solide und umfassende Grundlagen des Wahrnehmens wie Suchen, Beobachten, Analysieren etc. Außerdem erwirbst und trainierst du diverse handwerkliche Ausdrucksmittel und Darstellungstechniken und entwickelst dein kritisches Urteilsvermögen weiter.

Ausgehend von den grafischen Grundelementen (Punkt, Linie, Fläche) und den daraus ableitbaren Grundformen (Kreis, Dreieck, Viereck etc.) erlernst du anhand interessanter Übungen kreative Problemlösungen zu finden. Dabei setzt eine hohe Qualität in Stil, Präzision, Sauberkeit etc. den Maßstab für deine Arbeit.

Die Inhalte reichen von der Kompositions- und Proportionslehre über die analoge Schriftkonstruktion und das typografische Skizzieren bis hin zur komplexen Layout-Zeichnung.

Dabei setzt du dich mit dem Zusammenspiel von Buchstaben, Schrift und Text sowie deren gestalterische Einbindung in verschiedene Erscheinungsbilder, Plakate und Druckerzeugnisse auseinander.

Dadurch wirst du in der Lage sein, in Werbeagenturen, Designbüros, Redaktionen o. ä. gestalterische Aufgaben kreativ, zielgerichtet und kompetent zu bewältigen.

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Grafik/Design

Im Bereich der Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten, Schwerpunkt: Grafik/Design) erfolgt eine solide und umfassende Grundlagenvermittlung.

Dabei stehen 3 wesentliche Vermittlungsziele im Vordergrund:

1. Ausbildung und Anwendung einer ausgeprägten Wahrnehmungsfähigkeit (Suchen, Beobachten, Erfassen, Analysieren etc.)
2. Erwerb und Übung unterschiedlichster grundlegend handwerklicher Ausdrucksmittel und Darstellungstechniken
3. Ausbildung und Anwendung eines kritischen Urteilsvermögens (Hinterfragen, Verstehen, Beurteilen, Erklären etc.)

Ausgehend von den elementaren grafischen Grundelementen (Punkt, Linie, Fläche) und den daraus ableitbaren Grundformen (Kreis, Dreieck, Viereck etc.) werden anhand vieler unterschiedlicher Übungen einerseits Mittel und Wege für eine anwendungsorientierte Entfaltung kreativer Problemlösungen und auf der anderen Seite Maßstäbe für eine hohe Ausführungsqualität (Stil, Präzision, Sauberkeit etc.) gesetzt und gefestigt.

Die jeweiligen Inhalte beziehen sich auf die für die Berufspraxis erforderlichen Kenntnisse, Fähig- und Fertigkeiten und reichen von der klassischen Kompositions- und Proportionslehre über vielfältige analoge Zeichentechniken bis hin zur Perspektivdarstellung, Farbenlehre etc. Schwerpunkt dieses Faches ist die analytische und deskriptive Auseinandersetzung mit Formen, Strukturen und Objekten sowie deren angemessene zeichnerische Wiedergabe und gestalterische Interpretation.

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Objekte künstlerisch darstellen und gestalten

Am Anfang ist...eine Idee...

Vielleicht erst vage und bereit jederzeit zu entschwinden. Oder aber auch, selten genug, als blitzschnelle, sehr detaillierte Vision. Doch in fast jedem Fall ist es ein flüchtiger Moment, den es festzuhalten gilt.

Wie gut, wenn du dann dein Handwerk beherrschst und schnell eine Skizze oder gar eine ganze Folge davon zu Papier bringen und später zu einem Modell, einer Vorlage oder einem Design entwickeln kannst.

Das Resultat setzt dann nicht nur dich, sondern auch andere über deine Idee ins Bild. Es ist also Gedächtnisstütze, Inspirations- und Arbeitsgrundlage zugleich.

Daher lernst du bei uns, wie du deine Eingebungen darstellst, sie ausbaust und verfei-nerst. Dazu ist es wichtig die Wahrnehmung und Analyse der uns umgebenden räumlichen Welt zeichnerisch zu schulen und zu durchdringen, z. B. mittels Naturstudium. Neben Studien zur menschlichen Anatomie, Architektur und Landschaftsdarstellung spielen sowohl die Pflanzenabbildung als auch Stillleben eine wichtige Rolle. Ziel ist es für dich Körper und Flächen professionell abbilden zu können und dies in design-relevanten Zeichnungen anzuwenden.

Durch die entschleunigende Arbeit mit dem Stift, mit Farbe, Kontrasten und verschiedenen Techniken (z. B. Schraffur, Aquarellieren, Collage) sind ständig deine Aufmerksamkeit und Entscheidungsfreude gefordert. Wenn du dabei deine Kenntnisse der Gestaltungsgesetze, u. a. zu Komposition und Perspektive nutzt, kannst du schließlich sehr geschickt Gesehenes vom Raum auf die Fläche übertragen und gezielt das Auge des Betrachters führen.

Diese Fertigkeit zu entwickeln braucht natürlich seine Zeit, nämlich zwei Jahre. An deren Ende steht eine praktische Prüfung, in der du deine Entwicklung unter Beweis stellen kannst.

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Schriftgrafik

Wer kennt sie nicht die Schriftzeichen der Logos von IBM, BMW, Coca-Cola oder Ritter Sport? Die Frage ist nur, wie wird das gemacht und warum gerade so?

In diesem wohl schönsten Fach erfährst du, wie du mit Schriftarten arbeitest oder tolle Schriftzüge kreierst. Dabei spielen solche Gesichtspunkte wie Schriftgröße, Lesbarkeit, Fontsauswahl, Schriftmischung, Kontrast, Laufweite, Mittellängen, Buchstaben-Elemente (z. B. der i-Punkt, das O oder sein Innenraum usw.) oder Fragen des Neigungswinkels der Buchstaben oder der Groß- und Kleinschreibung eine Rolle.

Dazu kommen natürlich die Geschichte der Schrift in den verschiedenen Kulturen (Europa, Arabien, China, Japan...) und ihre Bedeutung, denn in der Vergangenheit war Schrift eine hochangesehene Kunst.

Du wirst lernen, wie du Schriften konstruierst und durch Abwandlung von Fonts und Kalligrafie einmalige unverwechselbare Einzelkunstwerke schaffst. Natürlich ist das auch abhängig davon, mit welchen Techniken und Werkzeugen (Pinsel, Feder, Tusche, Papier) du deine Ideen umsetzt. Deine Ideen und Fertigkeiten kannst du dann auf großen interpretatorischen Blättern kalligrafischen Charakters verwirklichen.

Doch neben der Theorie und Praxis geht es auch um die Wirkung der Schrift, denn sie kann dem Betrachter eine bestimmte Stimmung (z. B. Internationalität und Aktualität durch Logos mit Kleinbuchstaben) vermitteln und so Gefühle (z. B. Lebensfreude und Energie bei Ritter Sport) auslösen.

Warum ist es eines der schönsten Fächer? Noch heute gilt die Kalligrafie in Ländern wie China und Japan als hohe Kunst, denn die ErSchaffung eines neuen Zeichens für ein Wort stehen für den persönlichen und expressiven Ausdruck des Künstlers oder Auftraggebers, den es durch die Interpretation im Werk wiederzufinden gilt. Dies erfordert Geduld, höchste Konzentration und Kreativität und Hingabe. Genau das schätzen viele Freunde der Kalligrafie an ihrer anspruchsvollen Arbeit: "Die Ruhe dieser Arbeit erfüllt das ganze Wesen mit einer umfassenden Zufriedenheit, wo Zeit und Raum, für kurze Zeit wie weggewischt, uns nicht mehr kümmern und belasten."

(Andreas Schenk) Andere Schriftart? (Nyala)

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Printprodukte, Grafik/Design

Während deiner zweijährigen Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten, Schwerpunkt Grafik-Design lernst du alle berufsrelevanten Bereiche kennen.

Wie cool wäre es z. B., wenn du Verpackungen am Computer designen oder eigene Printprodukte gestalten könntest? Doch wie viel cooler wäre es für dich, wenn du originelle Prospekte, Broschüren, Kataloge, Faltblätter sowie Plakate für eine Werbekampagne selbst entwerfen und bewerkstelligen könntest? Und - wäre es nicht sogar am coolsten, wenn du auch noch deine Ideen professionell auf deiner eigenen schicken Website, auf angesagten Portalen oder in sozialen Netzwerken, womöglich mit einem fabelhaften kleinen Film, präsentieren könntest?

Dann sind diese Lernfelder genau das Richtige für dich. Hier lernst du von der Pike auf den sicheren Umgang mit Datenformaten und den Anwenderprogrammen Adobe Photoshop, Adobe InDesign, Adobe Illustrator und weiteren branchenüblichen Programmen. Praxisnah und interessant werden geeignete Ideen für Layout, Satz, Fotomontage, Retusche und Grafiken ausgewählt, diskutiert und am Bildschirm verwirklicht.

Mit diesem Instrumentarium kannst du dann u. a. in den Bereichen Corporate Design, Verpackungsdesign (Packaging), Zeitschriftendesign (Editorial) entsprechen-de Aufgabenstellungen bearbeiten und druckvorlagengerecht aufbereiten.

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Druckgrafik

Überall in den Städten, wo du gehst und stehst, hängen Plakate, die dich auf Konzerte, Marken und Medienereignisse aufmerksam machen wollen. Gleiches gilt für die bunt bedruckten Verpackungen der Waren im Supermarkt und das Corporate Design eines Unternehmens.

In zwei Jahren eignest du dir nicht nur die Hintergründe der jahrtausendealten Tradition der schwarzen Kunst, sondern vor allem ihre unterschiedlichsten Techniken in der Praxis an.

So lernst du, wie du bedarfsgerecht zwischen den verschiedenen druckgrafischen Techniken, z. B. dem Stempeldruck, dem Linol- und Holzschnitt (Hochdruck) und der Radierung (Tiefdruck), wählst, die Stempel und Platten (Holz, Rhenalon und Linoleum) mittels Schneidemesser oder Radiernadel herstellst und schließlich mit der Handdruckpresse auf Papier druckst.

Durch das Modifizieren des Stempels, des Farbauftrags oder der Papierqualität kannst du dann das Ergebnis wieder und wieder variieren oder gar perfektionieren.

Dies alles wird dich befähigen, den oben beschriebenen erfolgreichen Auftritt nach außen kreativ und handwerklich solide zu gestalten

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Technologie Druck

Ob Tageszeitung, Bücher, Verpackungen, Tragetaschen, Schilder und viele andere Produkte sind gedruckt oder werden bedruckt. Informationen werden also verarbeitet und verbreitet. Dafür bietet die Druckindustrie vielfältige Möglichkeiten.

Im Mittelpunkt dieses Faches stehen die unterschiedlichen Drucktechnologien und die Beachtung ihrer Besonderheiten im Zusammenspiel mit der Auswahl der geeigneten Bedruckstoffe und den Weiterverarbeitungsmöglichkeiten zur Herstellung.

Hier lernt ihr die Zusammenhänge und Abläufe im Prepress-, Press- und Postpressbereich anhand unterschiedlicher Beispielen kennen und anwenden, so dass ihr eure kreativen Ideen auch praktisch umsetzen könnt.

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Kunst- und Kostümgeschichte

Wie wäre es mit einer Erkundungsreise? Sie wird euch durch die Zeiten an spannende Orte führen, wo ihr berühmte alte, neue und jüngste Meister, ihre Werke und die Geschichten dahinter entdecken könnt. Dabei werden nicht nur die "Ufer" der Malerei, Architektur und Bildhauerei (1. Lehr-jahr) angefahren. Nein, auch die "Gestade" eines so gewöhnlichen und zugleich fesselnden Territoriums wie das des Designs (2. Lehrjahr) werden erforscht.

Dabei werdet ihr viel Wissenswertes, Kurioses und Faszinierendes erfahren und viele eurer Fragen eine Antwort finden, wie z. B.:

Was ist wirklich die Farbe der Könige? Welche Kultur hat keinen Namen für "grün"? Brauchen wir überhaupt noch den Goldenen Schnitt? Usw.

Und "Abstecher" zu so wichtigen Gebieten wie

Was ist Kunst? Was ist Design? Gibt es einen Unterschied? Wer entscheidet das? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der doppelten Bedeutung des Wortes "modern" als Eigenschaft, aber auch als Verfallsprozess?...

sollen frischen Wind in Eure Köpfe wehen.

Zurück von dieser packenden Entdeckungsreise gilt es dann das Ge-Wonne-ne und Er-Fahren-e in konkreten Gestaltungsarbeiten zu reflektieren. Hier könnten bspw. mittels Illustrationen oder Collagen Motiv-Geschichte(n) oder die Adressaten einzelner Kunstepochen sichtbar gemacht werden. Um euch dies zu erleichtern, werden auch allgemeine Einblicke in prozessuale Strukturen der Gestaltung, wie Entwurfsablauf und -planung, Kreativitätstechniken etc. an-schau-lich vermit-telt. Am Ende dieser Reise werdet ihr künstlerische Werke als Ausdruck von Normen, Werten, Interessen, gesellschaftlichen Beziehungen in der Vergangenheit und Gegenwart sowie als individuelle künstlerische Interpretation der Wirklichkeit lesen, beurteilen und verstehen und so Rückschlüsse für eure Arbeiten ziehen können.

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Fotografie

Objekte fotografisch darstellen und gestalten

Als Grafikdesigner benötigst du bei der sich rasant entwickelnden modernen Kommunikations- und Medientechnologie vielfältige Kenntnisse auf dem Gebiet der Fotografie. Allerdings hat sich die visuelle Kommunikation in den letzten Jahren durch die digitale Fotografie fundamental verändert. Das macht sie und ihre enormen Möglichkeiten zu einem wichtigen Standbein in der Ausbildung.

Grundlegendes Wissen zum Aufbau und zur Funktionsweise moderner Fototechnik macht dich fit für die kreative Umsetzung von Bild-Ideen. Deshalb erarbeitest du dir hier mehr als nur elementare Kenntnisse und Fertigkeiten, die dich befähigen, ein fotografisches Projekt zu realisieren.

Die Vermittlung von technischem und künstlerisch-gestalterischem Wissen von der Fotografie bis hin zur Print-Ausgabe zieht sich wie ein "roter Faden" durch die zweijährige Ausbildung. Kern des praktischen Teils ist dabei die Arbeit mit der Spiegelreflexkamera. Du lernst, die unterschiedlichen Brennweiten mit ihren charakteristischen Perspektiven einzubinden, die Blende zur Gestaltung mit der Schärfentiefe kreativ zu nutzen und mit der Belichtungszeit zu hantieren. Außerdem gehst du mit den verschiedenen Dateiformaten, ihren Einsatzmöglichkeiten, mit Bildbearbeitungsprogrammen und dem Gebrauch von Bildsensoren auf Tuchfühlung. Mit so modernen Themen und Technologien wie die Makro-, HDR- oder digitale Panoramafotografie liegst du voll im Trend und deine Arbeiten sind en vogue.

In Workshops und Foto-Exkursionen vertiefst du dich in die Landschafts-, Porträt-, Mode-, Werbe- und Pressefotografie, sammelst eigene Erfahrungen in der Bildgestaltung und Bildästhetik und eignest dir so eine solide handwerkliche Basis an. Praxisnahe Aufgaben zur Anordnung eines Hauptmotivs, zur Erzeugung von Räumlichkeit durch Linienführung sowie zur Arbeit mit Licht (natürlichem und Atelierlicht) schulen dein fotografisches Sehen.

In anspruchsvollen Projekten, wie z. B. der Gestaltung von Plakaten, Jahreskalendern und Produktfotos sollst du dich und uns schließlich über dein fotografisches Können "ins Bild setzen".

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Marketing

"Einfach besser sein!"

Dies könnte dein Motto als Werber-in sein, denn als solche(r) ist es nicht nur wichtig, neue Ideen zu kreieren, sondern auch zu wissen, wie man sie "an den Mann bzw. an die Frau bringt". Daher ist erfolgreiches Marketing unabdingbar. Doch wie funktioniert das?

Hier lernst du unter anderem, wie du ausgehend von den Ergebnissen der Marktforschung (Kundenbedürfnisse, aktuelle Trends, Konkurrenzsituation, Marktnischen usw.) deine Strategie planen, entwickeln und deren Attraktivität bewerten kannst.

Du erfährst, wie du Preise kalkulierst, geeignete Vertriebswege (z. B. mittels Buzz-Marketing) findest und eine Werbekampagne gestaltest, die bei deiner Zielgruppe gut ankommt.

Marketing ist allerdings viel mehr als nur Artikel "anzupreisen" und "zu Geld zu machen". Dazu gehören auch Einkaufs- und Verwaltungsprozesse sowie die Buchhaltung in einem Unternehmen. Du erfährst also, wie man nicht in die "roten Zahlen rutscht" und wie man mit Gewinn wirtschaftet. Dafür müssen die entsprechenden Vorhaben aber auch rationell "über die Bühne gebracht" werden, was eine genaue inhaltliche und zeitliche Planung, z. B. der Ressourcen und der Kapazitäten verlangt.

Schließlich sollst du der Lage sein, in Projekten originelle Geschäftsideen zu entwickeln und diese zielgerichtet in die Tat umzusetzen. Dies würde es dir z. B. später erleichtern, als Grafikdesigner-in mit deiner eigenen Agentur kre-aktiv zu werden.

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Deutsch

Neue Rechtschreibung?

He, da schreibt man doch so, wie man 's spricht. Ist doch ganz einfach!" Nun, wenn es so wäre, dann läse man in den Modezeitschriften und den Katalogen, bei "zalando", "ebay" usw. Folgendes: "Tschienos, Kahrdigäns und Bietsch-Währ im Kamuflahsch-Steil" Bis dato ist dieser Kelch an uns vorbei gegangen. Aber, wie lange noch? Liest man doch allenthalben von "Flohmärkten", "fähren Preisen", "fuselfreien Stoffen" und von "angajierten Gehhilfen" statt ebensolchen Mitarbeitern. Das ist als ob ein Verein für Blinde und Sehschwache zur ModenSchau ohne Moderation einladen würde. Falls du das komisch findest, dann geh' einen Schritt weiter und frag' dich, wie es dir ginge, sofern du einen Text mit solchen Fehlern veröffentlichen würdest.

Also, wie antwortest du auf die Frage: Ist es wichtig richtig zu schreiben? Ja? Und wie wäre es, wenn du auch noch tolle Texte, wie z. B. Modellbeschrei-bungen; Artikel, Slogans und Anzeigen über Mode, Einladungen und Moderationen verfassen könntest? Falls du in der Lage wärst, so klar, leben-dig, anschaulich, verständlich, knapp und doch angemessen zu formulieren, dass deine Adressaten sich von dir angesprochen fühlten, weil du mit deinen Worten ihr Interesse und mehr geweckt hast? Nun? Wäre es dir wichtig, so gut schreiben zu können? Ja? Wenn dem zweimal so ist, dann bist du in Deutsch bei uns richtig und gut.

Also, richtig gut! 

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Englisch

Dear English-Learner,

"Englisch? In Englisch war ich immer schlecht. Das konnte ich noch nie. Warum soll ich jetzt schon wieder Englisch lernen? Ich bin doch gar nicht sprachbegabt."

Mit dieser Frage kommen viele Schüler zu uns. Mal ganz ehrlich - so schwer ist das Fach doch überhaupt nicht. Wir begegnen der englischen Sprache überall im Alltag - beim Shopping im Supermarkt, beim Surfen im Internet, beim E-Mail-Schreiben, im Cinema und das geliebte Handy sagt auch dauernd: "The person you called, is not available." In Modezeitschriften und in der Werbung versteht man ja auch, worum es geht. In ferne Länder reisen, coole junge Leute kennen lernen, als Model bei der Fashion Week den Catwalk entlang laufen, ein Auslandspraktikum bei einem Designer in London oder New York machen oder sich einen tollen Job bei einem Modelabel im Ausland suchen - das ist doch der Traum vieler junger Menschen. Mit einem Lebenslauf und einer Bewerbung in Englisch in der Tasche könnt ihr eure Karriere im Ausland vorbereiten. Ihr könntet euch auch als Designer nach der Ausbildung selbstständig machen. In eurem Showroom könntet ihr dann ausländischen Kunden eure neuesten Designs in Englisch erklären oder sie könnten sie auch gleich online bestellen. Ein paar englische Fachvokabeln aus dem Bereich Mode und Textilindustrie solltet ihr vielleicht doch vorher noch lernen. Ich könnte euch ja helfen, dass ihr die Wörter richtig einsetzt und aussprecht. Auch ein bisschen Auffrischung der englischen Grammatik, Wortstellung, Fragebildung, die Zeiten und vor allem die Zahlen wären gar nicht schlecht. Der Kunde muss ja schließlich verstehen, was das neue Outfit kostet und wann das nächste Meeting ist. Ebenso könnt ihr auch lernen, eure letzten Modezeichnungen in Englisch zu beschreiben. Und - eine lustige Fashion Show mit englischer Moderation macht auf alle Fälle mehr Spaß als seitenwei-se unregelmäßige Verben zu pauken. Da verliert sich endlich die Angst vor dem Sprechen. Auch die Präsentationen eurer Mitschüler über die neuesten Modetrends und den coolen Designer aus Japan versteht ihr dann umso besser. Irgendwann ist jeder mit seiner Präsentation dran. Dann müsst ihr vielleicht vorher noch mal schnell in den Internet-Treff der Schule, wo ihr sicher noch ein paar englische Texte aus dem Netz fischen könnt. Vokabel-Probleme? Dafür gibt's ja noch den Translator oder ihr fragt einfach mich. Ich werde sie euch bestimmt verraten. Und solltet ihr nicht gleich euren "dream job" bekommen, dann könntet ihr eure Chancen durch das Fach-Abi für Gestaltung bei uns verbessern. Da habt ihr zwar mehr Englischstunden in der Woche, aber das ist jetzt "no problem" mehr, denn wir kennen uns ja schon.

Nun - wie viele englische Wörter hatte der Text und war das ein Problem? Ich freue mich auf unser gemeinsames Lernen.

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Sozialkunde

Fragt ihr euch auch manchmal, was da so vor sich geht in der Welt? Warum immer alle über alles reden und sich doch nichts ändert? Die einen fordern härtere Regel, die anderen mehr Freiheit - uns das manchmal in der gleichen Partei. Diese und andere Fragen, die euch bewegen könnten, stehen oft im Mittelpunkt des Fachs Sozialkunde.

Das Hauptaugenmerk allerdings liegt nun mehr auf Themen, die sich direkt um eure Zukunft als Kreative drehen. So werdet ihr rechtzeitig auf Fragen vorbereitet, die früher oder später auf euch zukommen: Wie sind meine Werke (die mir ja auch selbst am Herzen liegen) eigentlich geschützt? Ab wann kommen mir Urheberrecht und Markenschutz zugute? Worauf sollte ich achten, wenn ich im Internet vor großem Publikum Kostproben meiner Arbeit, z. B. in sozialen Netzwerken, vorstellen möchte? Oder andersherum: Was tun, wenn ich meine Präsentation im Netz mit Bildern aus fremder Quelle aufgepeppt habe, und plötzlich landet bei mir eine Abmahnung im E-Briefkasten? Neben solch' werkrechtlichen Fragen haben angehende Gestalter und Designer auch mit der Beschleunigung der Branche zu kämpfen, was zu immer mehr Problemen im Arbeitsrecht, der Altersvorsorge u. Ä. führt.

Wie bleibe ich also "mit der Nase im Wind" und habe so eher die Chance mich umzuorientieren? Vielleicht in die Selbständigkeit? Auch solche Alternativen sollen beleuchtet werden. Um euch aber nicht nur mit der Gesetzgebung zu "quälen", könnt ihr natürlich genauso selbstgewählte, euch auf den Nägeln brennende Themen einbringen und z. B. in einem Projekt unter die Lupe nehmen.

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Sport

Sport frei! So ist das Leben!

Wer von euch dachte, dies hätte er hinter sich, hat eben falsch gedacht. Wir könnten es nicht besser ausdrücken als ein User auf workout.de vor mittlerweile vier Jahren: "Die Fitness ist natürlich nur eine Ausdrucksform des komplexen Zusammenspiels von Körper, Geist und Seele.

Ich mache Sport, weil ich gerne einen gesunden Körper habe, aber auch weil der Sport mir oft hilft, zu mir selbst zu kommen, wenn ich nach einem langen und vollen Tag manchmal nicht mehr weiß, wohin mit den ganzen Gedanken." (tahobii) Wir teilen diese Erfahrung und sie ist aktueller denn je. In Gruppen - und in Einzeltrainings erlebt ihr wie schön schwierig es sein kann, "in einem Boot zu sitzen" oder ein Einzelkämpfer zu sein. In jedem Fall könnt ihr euch euren Rücken stärken, ob nun gegenseitig oder mittels Gerätetraining im Fitness-Studio oder in der Leichtathletik. Bei den Ballspielen (Fuß- und Volleyball) wiederum kommt es darauf an, am Ball zu bleiben, Steilvorlagen zu geben, keine Eigentore zu schießen, den längeren Atem zu haben, nicht ins Abseits zu geraten oder auf der Auswechselbank zu sitzen. Eben fast wie im Leben selbst. Aber eben nur fast, denn Fairness und Regeln sind im Sport oberstes Gebot und Verstößen wird die rote Karte gezeigt. Toll wäre es, wenn ihr auch der Regungslosigkeit in der Freizeit eine rote Karte zeigen würdet, denn:

"Wer rastet, der rostet. Und wer viel rastet, bei dem rieselt 's eben noch mehr!"

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